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Wir stellen uns vor!

Der Verein der Freunde und Förderer der Grundschule Hohefeld e.V.

Seit 2004 setzt sich der Verein der Freunde und Förderer der Grundschule Hohefeld e. V. für die Schule und das Dorfleben ein. Was als Reaktion auf die damals diskutierte Schulschließung begann, entwickelte sich über viele Jahre zu einer starken Gemeinschaft aus engagierten Mitgliedern und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Nach der Schließung der Grundschule zum 01.08.2020 entschied sich der Verein bewusst gegen die Auflösung und stellte sich einer neuen Aufgabe: Dem Erhalt und der sinnvollen Nutzung des über 100-jährigen Gebäudes. Mit einem überzeugenden Nachnutzungskonzept wurde die ehemalige Schule 2023 von der Stadt Friesoythe übernommen. Seitdem entsteht hier Schritt für Schritt ein naturnaher, inklusiver Mehrgenerationenort – mit viel Eigenleistung, wachsendem Angebot und einem klaren Ziel: Ein lebendiger Treffpunkt für Jung und Alt.

Unsere Geschichte

Wie alles begann (2004)

Im Frühjahr 2004 wurde in der Stadt Friesoythe erneut über eine mögliche Schließung der Schule Hohefeld gesprochen. Die damalige Schulleiterin Ursula Lück beschrieb die Situation als schwierig und lud alle Interessierten zur Gründung eines Fördervereins ein.

Am 26. Mai 2004 fand die Gründungsversammlung statt: 48 Personen gründeten den Verein der Freunde und Förderer der Grundschule Hohefeld e. V. Am 09. September 2004 wurde der Verein ins Vereinsregister eingetragen.

Der erste Vorstand (2004):

  • Bernd Willer (1. Vorsitzender)
  • Hans Göken (2. Vorsitzender)
  • Alfons von Garrel (Schriftführer)
  • Irmgard Thieken (Kassenführerin)
  • Rita Timmermann (Beisitzerin)
  • Manfred Wieborg (Beisitzer)

 

Unterstützung für die Schule (2004–2020)

In den folgenden Jahren setzte sich der Verein intensiv für die Schule ein und unterstützte sie mit Geld- und Sachleistungen. Unter anderem wurden:

  • Sportgeräte für den Spielplatz angeschafft
  • Laptops für den Unterricht besorgt
  • Sommerfeste, St.-Martinsumzüge und Schulausflüge organisiert

Ein besonderes Projekt war der Bau des Fahrradstandes: Mit viel ehrenamtlichem Einsatz wurde das Bauwerk errichtet. Bis heute wird es immer wieder auch für örtliche Veranstaltungen genutzt.

 

Schulschließung – und die Entscheidung weiterzumachen (2020)

Ab 2018 gingen die Schülerzahlen zurück, weil erste Eltern ihre Kinder an der Gerbertschule in Altenoythe anmeldeten. Im Schuljahr 2019/2020 besuchten zuletzt nur noch acht Kinder die Schule. Zum 01.08.2020 wurde die Grundschule Hohefeld geschlossen.

Mit der Schulschließung stand auch die Auflösung des Fördervereins im Raum. Doch die Mitglieder entschieden in den Versammlungen im März und Oktober 2020 bewusst anders:
Sie stimmten geschlossen gegen eine Auflösung, beschlossen eine Satzungsänderung und beauftragten den Vorstand, sich für den Erhalt des über 100-jährigen Gebäudes einzusetzen.

 

Vom Schulgebäude zum Mehrgenerationenhaus (2020–2023)

Bereits im Oktober 2020 nahm der Verein Kontakt zur Stadtverwaltung auf und bat um Überlassung von Schulgelände und Räumlichkeiten. Es folgte ein längerer Abstimmungsprozess. Die Stadt forderte ein stichhaltiges Nachnutzungskonzept.

Michaela Fangmann-Bischoff erarbeitete daraufhin ein überzeugendes Konzept für Gebäude und Spielplatz. Ziel: ein naturnaher, inklusiver Mehrgenerationenplatz mit Aufenthaltsmöglichkeiten für alle Altersklassen. Das Konzept fand breite Anerkennung – auch in den städtischen Gremien.

Im Juli 2023 verkaufte die Stadt Friesoythe das Gebäude und Grundstück schließlich für einen symbolischen Preis von 1 € an den Förderverein.

 

Anpacken, renovieren, beleben (ab 2023)

Nach dem Erwerb packten zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sofort mit an. Innerhalb weniger Monate wurden wesentliche Mängel behoben:

  • Ein Zeltlagerteam zog mit Ausrüstung in die Garagen ein
  • Eine Wohnung wurde umfangreich renoviert und vermietet
  • Ein barrierefreier Zugang wurde geplant und umgesetzt
  • Tische und Stühle wurden beschafft
  • Eine Bildergalerie mit alten Klassenfotos wurde angelegt
  • Der traditionelle St.-Martinsumzug fand wieder statt

 

2024: Das Haus nimmt Fahrt auf

2024 ging es richtig los: Mit rund 20 ehrenamtlichen Helfern wurden zahlreiche Arbeiten durchgeführt, darunter:

  • Verlegen von Bodenbelägen
  • Wanddurchbrüche
  • Einbau von Türen
  • Verlegen von Wasser- und Abwasserleitungen
  • Erneuern der Elektrik
  • Beton- und Fliesenarbeiten
  • Malerarbeiten
  • Einbau von Küchen
  • Säubern des Außenbereiches
  • Bau einer Veranda mit barrierefreiem Aufgang

Das Ergebnis: In der ehemaligen Schule fanden fast täglich Angebote statt – zum Beispiel Yoga, Kinderturnen oder Poledance. Dazu kamen viele Veranstaltungen wie Familienfeiern, Klassentreffen, Kindergeburtstage, Grillabende und Weihnachtsfeiern. Im Sommer wurde mit etwa 170 Teilnehmenden ein Familiengottesdienst auf dem Außengelände gefeiert.

Auch die Akzeptanz im Ort wuchs sichtbar: Die Mitgliederzahl stieg von ca. 30 nach der Schulschließung auf rund 100.

 

2025: Mehr Planungssicherheit – und viele neue Projekte

Im Februar 2025 wurde der Verein in die Förderrichtlinien für Dorfgemeinschaftshäuser der Stadt Friesoythe aufgenommen. Das brachte mehr Planungssicherheit für die Zukunft.

2025 umgesetzte Projekte:

  • Fliesenarbeiten
  • Einbau einer behindertengerechten WC-Anlage
  • Herrichten eines Abstellraumes
  • Verlegen von Bodenbelägen
  • Brandschutzmaßnahmen
  • Fertigstellung der Elektrik
  • Pflasterarbeiten
  • Internetanschluss
  • Beschaffen von Gartenmöbeln
  • Baumpflanzaktionen
  • Bau eines Geräteschuppens
  • Gestaltung des hinteren Bereiches (Baumbank & Sandkasten)

Mittlerweile nutzen viele Gruppen die ehemalige Schule als festen Treffpunkt: Sport- und Kursangebote für Kids, Teens und Erwachsene, regelmäßige Treffen einer Glaubensgemeinschaft, monatliche Gruppenangebote und zahlreiche Feiern und Veranstaltungen an den Wochenenden.

 

Unser aktueller Vorstand

Aktueller Vorstand:

  • Bernd Hardenberg (Beisitzer)
  • Bernd Willer (2. Vorsitzender)
  • Alfons von Garrel (Schriftführer)
  • Marianne von Garrel (Vorsitzende)
  • Manfred Sprock (Beisitzer)
  • Hubert Block (Beisitzer)
  • Johannes Willer (Kassenführer)
  • Bernd-Georg Wieborg – Beisitzer)

 

Ausblick

Für die Zukunft ist der Bau eines behindertengerechten Spielplatzes mit Aufenthaltsmöglichkeiten für Jung und Alt geplant – als naturnaher Ort der Begegnung für das ganze Dorf.